Himmelsfreunde
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Autor Thema: Der IS-Kämpfer aus Mossul + Gebet  (Gelesen 63 mal)
helferlein
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happy? ...nur mit Gott


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« am: 26. Juni 2017, 13:32:27 »

 

26.06.2017 Römer 3, 14-17
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Der IS-Kämpfer aus Mossul
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Ihr Mund ist voll Fluch und Bitterkeit. Ihre Füße eilen, Blut zu vergießen; auf ihren Wegen ist lauter Schaden und Jammer, und den Weg des Friedens kennen sie nicht.
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Römer 3, Verse 14 bis 17

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Medo hatte große Hoffnungen in den „islamischen Staat“ gesetzt. Nachdem dieser Mossul eingenommen hatte, wo er studierte, schloss Medo sich dieser Gruppe an. Doch als er die immer neuen Gräueltaten der Miliz miterlebte, war der junge IS-Kämpfer entsetzt. Christen wurden vertrieben oder grausam ermordet, jesidische Frauem und Kinder als Sklaven verkauft und selbst Muslime, die dem neuen Regime nicht gehorchten wurden umgebracht. Medo beteiligte sich an der Vertreibung der Christen, doch innerlich wurde er mehr und mehr von.Zweifeln zerrissen.
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Ein paar Tage nach dem Zwangsexodus der Christen hatte er gehofft, dass
das Schlimmste überstanden sei. Als er durch die Stadt ging, um seinen
Kopf klar zu bekommen, und aus einer Seitenstraße auf eine der Hauptstraßen
einbog, sah er etwas, das ihn speiübel werden ließ. Etwa fünfzig Meter entfernt
hingen vier Männer, die in seinem Alter sein mochten, an hölzernen Kreuzen,
durch ihre Hände und Füße waren Nägel getrieben. Einen Steinwurf von den
Kreuzen entfernt standen zwei IS-Kämpfer, die ihre Offiziere zur Bewachung der
Kreuze zurückgelassen hatten.
.
Alles in Medo verlangte danach, diesen jungen Männern zu helfen, die der
Bevölkerung demonstrieren sollten, was es kostet als Christ in Mossul zu
bleiben. Es zog in magisch zu den Gekreuzigten hin.
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Knapp zehn Meter von den Kreuzen entfernt blieb Medo stehen und schaute zu den blutverschmierten Männern hoch. Sie beteten und sangen! Medo konnte die Worte gerade so verstehen – und was er da hörte erschütterte ihn noch mehr als die Kreuzigungen selbst. Einer der Männer bat Gott, den IS-Kämpfern zu vergeben. Die anderen sangen leise fast flüsternd ein Anbetungslied: „Zeedo el-Masseh tasbeeh…Lobt Christus immer mehr.“
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Als einer der Männer mühsam den Kopf hob, um besser Luft zu bekommen,
lächelte er Medo an. Und Medo merkte: Diese Männer hatten Frieden. Und er? Er hätte sich am liebsten umgebracht. Von Verzweiflung überwältigt stand er da und betrachtete diese furchtlosen Christen viele Minuten lang – vielleicht war es sogar eine Stunde; Medo wusste es nicht.
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Aber als er den letzten keuchenden Atemzügen des Mannes lauschte, der ihn angelächelt hatte, spürte er einen Ruck in seinem Herzen, einen plötzlichen Mut. Er wusste, dass er bei der ersten sich bietenden Gelegenheit den IS verlassen und, wenn nötig von Mossul fortgehen würde.
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Nach etwa drei Monaten gelang Medo die Flucht in die christliche Stadt
Alqosh, wo ihm Christen zur Weiterreise nach Istanbul verhalfen. Fast eine
Woche lang lief Medo ziellos durch die Stadt, während er versuchte, die
Gräuel zu begreifen, die er die vergangenen sechs Monate miterlebt hatte.
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Als er eines Abends alleine im Foyer des Hotels saß, sprach ihn ein Iraker an. Der Mann stellte sich als Sameer vor und lud Medo zu einer christlichen
Versammlung ein. Zögernd entschied sich Medo mitzukommen.
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Sameer öffnete die Tür zu einem Versammlungsraum. Medo ging hinein und blieb wie angewurzelt stehen. Mehrere Sekunden lang starrte er die Menschen in dem Raum an, dann schaute er kurz zu Sameer, hob die Hände vors Gesicht und begann zu schluchzen.
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„Medo! Was ist?“ Sameer nahm Medo in die Arme und drückte ihn. „Warum weinst du, mein Freund?“ „Ich kenne das Lied, das die da singen.“
Medo presste die Worte hervor. „Das habe ich schon mal gehört.“
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„Zeedo el-Masseh tasbeeh….Lobt Jesus Christus immer mehr.“
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Nach zwei Wochen in Istanbul vertraute Medo sein Leben Jesus an.
Sameer schenkte ihm ein Neues Testament, das er förmlich verschlang und
sein Herz reinigte und sättigte mit dem Wort Gottes. Die Todes- und
Schreckensbilder in seinem Kopf wichen Bildern des Lebens und der Hoffnung.
Der Bericht stammt aus Open Doors, 6/2017
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Die heutigen einleitenden Verse beziehen sich, wie die gesamten Aussagen
in Kapitel 3 des Römerbriefes, auf alle Menschen also nicht nur auf den IS und die sogenannten „Islamisten“, wenngleich die heutigen Verse auch in besonderer Weise auf diese zutreffen.
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Allein Jesus Christus ist unser Friede und neben ihm gibt es keine Religion,
die von sich behaupten könnte, dass sie „Frieden“ heißt.

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Jörgen Bauer/auftanken. de





Liebe Geschwister, dies rührte mich zu Tränen, lasst uns in unseren Gebeten nicht all die irregeleiteten Seelen vergessen und an all die armen Menschenkinder denken und gedenken, die zu deren Opfer wurden und sind … Sie alle brauchen den Segen unseres Jesus Christus, der sich selber geopfert hat, sowie auch unseren Segen und unser Gebet, damit ihre Herzenaugen lernen in dieselbe Richtung zu schauen, Täter wie Opfer, hin zum Kreuz und zu unserem himmlischen Vater. Denn durch unser gamzes dazutun, unserer wachsenden Gottessicht und Liebe/Agape, nimmt Gott um damit ihre Herzen zu berühren, sodass die Tür des Friedens sich auch für diese öffnen kann …
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Vergelte nicht böses mit dem Bösem,
 sondern überwinde das Böse mit dem Guten.
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