Himmelsfreunde
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Autor Thema: "Gesucht und gefunden: Ich bin glücklich in Gott"/ von einer Mutter geschrieben  (Gelesen 13 mal)
helferlein
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happy? ...nur mit Gott


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« am: 24. Februar 2017, 14:23:59 »



 "Gesucht und gefunden: Ich bin glücklich in Gott",


Mein Gottesbegriff
Im Sommer 2016 hatte ich mit meiner Tochter eine Diskussion über Gott, die Vorstellung von Ihm und über diverse Weltanschauungen (christlich, buddhistisch, orthodox, atheistisch). Danach dachte ich, ich will mir meinen eigenen Gottesbegriff
einmal näher anschauen.
Meine Eltern waren keine kritischen Denker, wie wir das heute sind; ihr katholischer Glaube war eher kindlich naiv.Mir geht gerade ein Lied im Kopf herum, das wir immer in der Kirche gesungen haben: „Wir beten drei Personen in einer Gottheit an, die in dem Lichte wohnen, dem niemand nahen kann....“ So ein Quatsch! Hat das jemals ein Mensch verstanden? Handelt es sich nun um einen Gott oder um drei Götter? *)

Mein Gottesbegriff hat sich im Laufe meines Lebens mehrmals geändert. Ich war immer, schon als Kind, eine Wahrheit- und Gottsucherin. Das war auch der Grund, warum ich zwischendurch, für ein paar Jahre, in einer sich christlich nennenden Glaubensgemeinschaft gelandet bin.
Dass es Gott gibt, ist für mich keine Frage. Wenn ich die Natur sehe, die unermessliche Vielfalt von allem, sehe ich klar, dass da eine alles überragende Intelligenz dahinterstehen muss. Auch habe ich gelernt, dass dieser unbeschreiblich intelligente, weise und mächtige Gott in Jesus Mensch geworden ist. Er hatte vorherschon große Führer zur Menschheit geschickt, z. B. Buddha. Sein eigenes Kommen hat Er im jüdischen Volk lange vorbereitet.
Er wollte als Mensch erfahrbar sein für Menschen und nicht nur in dem unnahbaren Licht wohnen. Er wollte und will immer noch, dass wir Ihn lieben. Ein Prinzip, eine Allmacht, eine unermessliche Weisheit kann man aber nicht lieben. Lieben kann man einen Freund, einen Vater, eine Mutter – eben einen andern Menschen. Das höchste Prinzip, die Allmacht und unermessliche Weisheit ist Er dennoch, aber erfahrbar ist Er als liebendes Wesen.
Der Kern Seiner Lehre ist: „Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst.“ Würden die Menschen das befolgen, sähe es anders aus auf der Erde. Du kannst dir selber und anderen Menschen nicht schaden, wenn du liebst. Daher sind keine anderen Gebote nötig. Liebe allein genügt.
Damit ist natürlich keine sentimentale Liebe gemeint, sondern Achtung, gelten lassen, frei lassen. Ja – das Freilassen ist für IHN grundlegend wichtig. Er hat uns Menschen einen vollkommen freien Willen gegeben. Wir können damit machen, was wir wollen. Er hindert uns überhaupt nicht in dem, was wir machen wollen.

Dass wir Menschen unsere Freiheit so sehr missbrauchen, dass nun der ganze Planet gefährdet ist, das können wir alle sehen. Wenn dann Katastrophen über uns hereinbrechen, ist das nicht Sein Werk, sondern ganz schlicht das Gesetz von Ursache und Wirkung. Dieses Gesetz ist SEINE Erziehungsmethode. Irgendwann im Laufe der Jahrtausende kommt jede Seele dazu, Gott zu lieben. Kein einziges Seiner Kinder geht verloren. Eine ewige Hölle gibt es nicht. Wir machen uns selber die Hölle und auch den Himmel. Wenn wir lieben, ist der Himmel in uns. Ist das der Fall, dann sind wir glücklich.
Also kurz, um nicht ein ganzes Buch zu schreiben: Ich habe Gott immer gesucht und Ihn im Laufe meines Lebens mehr und mehr gefunden, und zwar nicht als rgendeinen Geist in einem unnahbaren Licht, sondern als Person, als Gegenüber, als jemanden, der mich liebt und den ich liebe. Jeder Mensch weiß, wenn man liebt und geliebt wird, ist man glücklich. Nun ich bin sehr glücklich! Nicht etwa, weil ich einen liebenswerten Partner habe und sehr nette Nachbarn. Nein, weil ich in Gott glücklich bin, bekomme ich all das andere hinzu geschenkt.

Das waren meine Betrachtungen zu Gott, wie ich IHN heute sehe. Ich bin so ziemlich am Ende meiner jetzigen Inkarnation angekommen. Ich bin bereit zu gehen, und ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht. ....und ich bin sehr glücklich!!!


G. G. (steht für „gesucht und gefunden“)

*) Anmerkung: Die christliche Trinitätslehre wurde zwischen 325 (Erstes Konzil von Nicäa) und 675 (Synode von
Toledo) durch mehrere Konzile und Synoden entwickelt. Die beiden konträren Hauptrichtungen waren dabei die
Antiochenische und die Alexandrinische Schule.
Gespeichert

Vergelte nicht böses mit dem Bösem,
 sondern überwinde das Böse mit dem Guten.
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